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Pressemitteilung A.L.I. 29.1.2015

Güntersen: Mobilisierung läuft weiter!
Absage des Neonaziaufmarsches Erfolg für AntifaschistInnen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie der Landkreis Göttingen mitteilte, hat Mario Messerschmidt, der Anmelder des
für den 28. Februar geplanten Neonaziaufmarsches in Güntersen, am vergangenen
Freitag (23.01.) seine Anmeldung zurückgezogen. Die Antifaschistische Linke International
(A.L.I.) wertet diesen Rückzieher als deutlichen Erfolg einer gesellschaftlich
breiten und entschlossenen antifaschistischen Gegenmobilisierung. „Nur wegen
des sich früh aufgestellten Widerstands in Güntersen und aus Göttingen wurde
der Aufmarsch wie geplant bereits im Vorfeld verhindert!“
kommentiert die
Sprecherin der A.L.I. die Absage. „Für die Neonazis ist es im Göttinger Umland
langsam ungemütlich geworden. Jetzt verkrümeln sie sich wieder!“

Wie die Dorfgemeinschaft in Güntersen mitteilte, wird ihr Frühlingsfest gegen
Rechts weiterhin wie geplant stattfinden. Wegen dieses Festes haben die Neonazis
keinen Platz in Güntersen gefunden. Die offensive Reaktion der Dorfgemeinschaft
ist in der Auseinandersetzung mit Neonazis außergewöhnlich. Die A.L.I. ruft daher
weiterhin dazu auf, dass Frühlingsfest zu besuchen. Auch die Busse des Göttinger
Bündnis gegen Rechts werden wie geplant nach Güntersen fahren. Karten für diese
sind ab sofort in den Vorverkaufsstellen erhältlich.

Bereits zuvor war durch Veröffentlichungen von Messerschmidt auf seiner Facebook-
Seite bekannt geworden, dass der Bahnhof Adelebsen am Wohnort von
Messerschmidt für den 28. Februar als Vorab-Treffpunkt der Neonazis dienen soll.
Aus dem Göttinger Bündnis gegen Rechts wurde daher bereits vor der Absage eine
Gegendemonstration in Adelebsen für den 28. Februar ab 9:30 Uhr angemeldet.

Aufgrund widersprüchlicher Beobachtungen geht die A.L.I. momentan davon aus,
dass mit der Abmeldung des Aufmarsches keinesfalls sichergestellt ist, dass die
Neonazis am 28. Februar nicht doch noch versuchen werden, in Güntersen oder im
Göttinger Umland aufzutreten. Die eigenen, veröffentlichten Aussagen des Anmelders
und seiner Anhänger sprechen eher für ein spontanes und unabsehbares Verhalten.
„Wir werden daher die antifaschistische Gegenmobilisierung weiterhin
aufrecht erhalten, um im Zweifel den Neonaziaufmarsch vor Ort verhindern zu
können.“
sagte die Sprecherin der A.L.I. dazu abschließend.

Mit antifaschistischen Grüßen
Antifaschistische Linke International A.L.I.

 

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